Einspeisevergütung

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Die Einspeisevergütung ist der Betrag, den der Energieversorger für die Abnahme von Photovoltaikstrom zahlen muss. Nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), ist der Energieversorger zur Abnahme des PV-Stromes verpflichtet.

Eigenverbrauch wird nicht mehr vergütet, da der durchschnittliche Strompreis mittlerweile die Einspeisevergütung des PV-Stromes übersteigt. Es gibt folgende Vergütungsstufen für Dachanlagen auf Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden (Freiflächenanlagen werden seit 1.9.2015 nicht mehr durch eine fixe Einspeisevergütung gefördert) bis max. 100 kWp. Für Anlagen über 750 kWp tritt ein Ausschreibungssystem an die Stelle der fixen Einspeisevergütung.

 bis 10 kWp
 ab 10 kWp bis 40 kWp
 ab 40 kWp bis 100 kWp

Mit der letzten Änderung des EEG wurde das Marktintegrationsmodell wieder abgeschafft: Es wird wieder der gesamte eingespeiste Strom vergütet.
Neu ist hingegen, dass Anlagen die nach dem 1.8.2014 in Betrieb genommen wurden nun eine Abgabe auf selbstverbrauchten Strom zahlen müssen. Diese Abgabe beträgt derzeit 30% der aktuellen EEG Umlage und soll bis 2017 auf dann 40% der jeweils aktuellen EEG Umlage ansteigen. Von dieser neuen Abgabe sind folgende Anlagen befreit: Inselanlagen, Anlagen unter 10 kWp und Anlagen die bereits vor dem 1.8.2014 Eigenstrom verbraucht haben.

Übersicht der Staffelvergütung ab dem 1. Mai 2017 bis 31. Juli 2017:

 

Dachanlagen bis

Dachanlagen auf Nichtwohngebäuden
bis 100 kWp

 Inbetriebnahme:

 10 kWp

 40 kWp

 100 kWp

 ab 01.05.2017

12,27

11,93

10,66

8,49

 ab 01.06.2017

12,24

11,90

10,63

8,47

 ab 01.07.2017

12,21

11,87

10,60

8,45

Seit Mai 2013 ist die monatliche Degression variabel - größer oder kleiner als 1%. Wie hoch die jeweilige monatliche Kürzung in zukünftig ausfallen wird hängt vom Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen im jeweils vorangegangenen Zeitraum ab.